CC CC-Club kochender Männer
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CC-Club kochender Männer "Enderle-Chuchi-Ketsch"
CC-Club kochender Männer "Enderle-Chuchi-Ketsch"

Clubleben II / 2018

Gänse Essen mit Damen 30.11.18

Diese Jahr luden wir unsere Damen zum Weihnachtsessen in die Chuchi ein. Es war der Wunsch an uns herangetragen worden, ein Gänse Essen auszurichten. Somit stand dann der Hauptgang fest. Aber was davor und danach? Im kleinen Kreis tagte der "Vergnügungsausschuß" und das Menü wurde bestimmt:

- Ente a l Orange auf dem Löffel

- Feldsalat mit Croutons

- Kürbissuppe mit Garnelen

- Gans mit Rotkraut,  Semmelknödeln und Maroni

- Spekulatius Früchte Dessert

Schon um 14 Uhr fingen die Senioren Roland und Peter mit den Vorbereitungen an. Nach und nach trudelten die anderen Kochbrüder ein und begannen mit ihrem Gericht.
 

Jochen V hatte das Amuse Geule vorgeschlagen und war auch für die Herstellung verantwortlich. Er wuselte herum und bereute sicherlich dieses arbeitsintensive Gericht vorgeschlagen zu haben.

Unser Maitre de Chou Rouge, Jochen M, widmete sich seinen roten Köpfen. Er hatte ja schon Übung vom Missionsbazar eine Woche vorher.

Roland und Peter putzten die Gänse und füllten sie mit Äpfeln und Maronen. Pünktlich kamen die drei Flattermänner in die Röhre.

Max putzte den Salat und bereitete das Dressing. Rainer machte sich an die Sauce, aus den Innereien der Gänse, Gemüse und Fond.

Philipp fand das Rezept für das Dessert zu simple und erfand kurzerhand ein anderes aus den vorhandenen Zutaten. So war er dann auch länger beschäftigt.

Unsere Damen trafen pünktlich ein. Muss ja auch mal erwähnt werden! Zur Begrüßung gab es einen prickelnden Gruß im Glas, bevor CL Rainer den Abend eröffnete.

 
 
Erwähnen sollte ich noch die von Max und Peter geschmackvoll eingedeckte Tafel. Beide haben auch die Einkäufe erledigt. Die Damenmannschaft war  mal wieder beeindruckt.
 
Los ging es mit der Ente auf dem Löffel. Ein kulinarischer Höhepunkt am Anfang, der auch optisch sehr gut präsentiert wurde.
 

Schlag auf Schlag folgte die Gänge Salat und Süppchen. Zu diesen Gängen wurde als Weinbegleitung ein Grauburgunder von N&G aus der Pfalz kredenzt.

 

Dann dauert es ein bisschen bis die Gänse zerlegt und die Teller angerichtet waren. Hierzu gab es einen Nero d'Avola aus Sizilien.

 

Krönender Abschluss war dann das von Philipp gestaltete Dessert. Buh, waren wir alle gesättigt und es wurde viel gelacht und noch die eine oder andere Geschichte der vergangenen Kochabende erzählt. Ein gelungener Abend und es wurde in den 1. Advent hinein gefeiert.

 

Missionsbazar 24.11.18

 

Auch in diesem Jahr beteiligten wir uns mit einem Hauptgang am Missionsbazar der kath Kirchengemeinde Ketsch. Diesmal hatten wir uns das Gericht: " mit Maronen Farce gefüllte Schweinelenden Taschen, Rotkraut und Kartoffelknödel" ausgesucht. Der Bazar geht über zwei Tage und wir sollten unser Gericht am Samstagabend und Sonntagmittag anbieten.

Insgesamt sollten ca. 200 Portionen gerichtet werden. Hierzu wurde erst mal eine Einkaufsliste erstellt. Einige Highlights hieraus:

58 Schweinelenden, 15kg Brät, 20kg Rotkohl Köpfe, 8kg Sahne, 400 Kartoffelklöße.

 

Frohen Mutes begaben sich die ersten am Samstag ans Werk. Der Kohl musste geschnitten und die Lende portioniert und geklopft werden. Gemüse für die Sauce geputzt und gewürfelt werden. Die Farce wurde gemischt und abgeschmeckt.

 

Dann die Taschen füllen und mit einem Zahnstocher verschließen. Anbraten und Sauce fertig machen folgte. Daneben der große Topf mit dem Kraut und ein anderer mit den Klößen.

 

Zielgenau um 18 Uhr waren wir im Pfarrheim zur Samstäglichen Ausgabe. Am Sonntag war es dann schon Routine und als dann auch gegen 16 Uhr die Küche wieder sauber war, hatten wir ein anstrengendes Wochenende hinter uns.

 

November 2018

 

Zu seinem ersten Kochabend rief unser jüngster Apprenti Bastian uns 16.11.18 in die Küche.

Der frischgebackene Vater hatte das Menü nach seiner Tochter "Menü Zoey" genannt:

 

- Windbeutel mit Tartar und Wachtelei

- Knusper-Jakobsmuschel auf Riesling-Lauch

- Aromatisierte Tramezzini mit Geflügelleberpastete

- Maronencremesuppe mit Croutons und Speckwürfeln

- Entenbruststreifen auf Feldsalat und karamellisierten Birnen mit Gorgonzolasoße

- In Primitivo pochiertes Kalbs- und Rinderfilet mit Selleriestampf und Ingwer-Rahm-Wirsing

- Grieß Soufflé mit Herbstfrüchteragout

Dieses Menü war eine Herausforderung für uns. Frohen Mutes gingen wir ans Werk, um pünktlich um 19 Uhr mit dem Aperitif beginnen zu können.

Bastian sorgte für die Einweisung und deckte nebenher die Tafel. Er war immer für einen Rat zur Stelle.

 

Philipp machte sich ans Werk, die Windbeutel in den Ofen zu kriegen. Trotz der Bedenken einiger Kochbrüder gelang ihm das beim ersten Versuch. Tartar und Sauce wurden angemacht und dann kamen die Wachteleier an die Reihe. Von diesen Versuchen möchten wir keine Bilder veröffentlichen und decken lieber den Mantel des Schweigens darüber. Das Ergebnis konnte sich doch sehen lassen und auch der Gaumen hatte seine Freude an diesen Freestyle Windbeuteln.

 

Als nächster Gang kamen dann, die von Peter zubereiteten, Jakobsmuscheln auf die Teller. Zwischen, in Rosmarinbutter ausgebackenen Blätterteigscheiben, befand sich eine Muschel. Beilage war ein Riesling Lauch. Der Wein zu diesem Gang war ein Muskat Ottonel des Weingutes Schwahn-Fehlinger, von dem im Übrigen alle Weine des heutigen Abends stammten.

 

Es folgten die vom Löffelführer selbst zubereiteten Tramezzini mit frischer Entenleberpastete, begleitet von einem Bacchus.

 

Kritisch und auch ein bisschen skeptisch verfolgten Max, Rainer und Bastian, wie Jochen V. die Maronensuppe dekorativ auf die Platten anrichtete.

 

Bevor Max seinen Gang mit den Entenbruststreifen auf den Schiefer bringen konnte, mussten noch die Schleckermäuler eine Kostprobe nehmen. Als Weinbegleitung der zwei Hauptgänge hatte Bastian einen Dunkelfelder ausgesucht.

 

Jochen M. zeichnete verantwortlich für das in Primitivo pochierte Kalbs- und Rinderfilet. Er entschloss sich die zwei verschiedenen Filets unterschiedlich zu garen. Das Rinderfilet wurde Sous vide (52 Grad) mit Wein und Kräutern gegart. Während das Kalbsfilet, vollständig mit Wein bedeckt im Backofen, bei 80 Grad, bis zu einer Kerntemperatur von 47 Grad verblieb. Danach wurden beide Filets kurz durch die Pfanne gezogen. Geschmackvoll angerichtet waren sie dann ein Gaumenschmaus.

 

Unser Chuchileiter Rainer war vollauf beschäftigt mit der Zubereitung der Nachspeise. Eine Sache die Ihm nicht besonders liegt. Das Grieß Soufflé mit Herbstfrüchteragout erforderte seine ganze Aufmerksamkeit und kam bei allen Kochbrüdern gut an.

 

Rundum ein gelungener Abend und unser Dank geht an Bastian für sein erstes Menü, daß uns viel abverlangte in der Zubereitung und beim Verzehr.

Weiter geht es Schlag auf Schlag am nächsten Wochenende beteiligen wir uns wieder am Missionsbazar der kath Kirche in Ketsch mit einem Gericht. Darüber werden wir dann später berichten.

Nicht vergessen wollen wir unser Jahresabschluss Essen mit Damen am 30. November. Hier wird sich Alles um die Gans drehen.

 

Oktober 2018

 

Zu seinem herbstlichen Kochabend hatte Philipp noch zwei Gäste eingeladen, die sich für unser Hobby interessierten. Das Menü des Abends war:

- Mini Foccaccia mit Rinderfiletstreifen

- Erbsensamtsüppchen mit Minze und Wan Tan

- Herbst Salat

- Maronen Risotto

- Beef Wellington an Chianti-Soße mit Freestyl-Stampf

- Gewürz-Pflaumen-Crumble mit Rosmariensahne

Der herbstlich eingedeckte Tisch musste noch warten, denn zuerst stand die Arbeit und der Spaß am kochen an erster Stelle. Auch unsere Gäste wurden eingespannt.

 

Sodann wurde vom Löffelführer ein Trinkspruch ausgebracht und das Amuse geule konnte genossen werden.

 

Dann ging es mit dem Süppchen und dem Salat zügig weiter. Zu den Vorspeisen tranken wir einen Chardonnay Spätlese.

 

Das von Jochen M zubereitete Maronen Risotto begleitete ein Primitivo.

 

Der Klassiker Filet Wellington wurde von Max und Jochen in Szene gesetzt. Der Legende nach wurde dem Duke of Wellington, nach einer gewonnenen Schlacht, ein in Teig gehülltes Stück Fleisch serviert. Damals war es üblich, dass man nach einer Schlacht gefallene Armeepferde aß, sodass es sich wohl um ein Pferdefilet gehandelt haben dürfte. Wir bevorzugten an diesem Abend allerdings Rinderfilet. Ein Chianti, der auch bei der Saucen Zubereitung Verwendung fand, begleitete diesen Gang.

 

Der Crumble mit Rosmarinsahne rundete dieses hervorragende Menü ab und wurde stilgerecht mit einem Cardinal Mendoza begleitet.

 

September 2018

Kochabend am 07 09 18

Kochbruder Jochen M war an diesem Abend der Chef der Chuchi. Sein Menü sah wie folgt aus:

- Süßkartoffelpuffer mit Räucherlachs

- Gazpacho

- Bandnudeln mit Zitronengarnelen

- Lammrücken im Ciabattabrotmantel mit Bohnen-Gemüse

- Seeigel "Surprise"

Ein geschmackvoll gedeckter Tisch und eine liebevoll gestaltete Menükarte erwartete uns.

 

Aber bevor es ans Kochen ging, mußte noch unser frisch gebackener Vater, Bastian, begrüßt und auf das Kindeswohl angestoßen werden.

 

Alsdann ging es ans Werk. Gleichzeitig wurden von den Kochbrüdern die Gänge vorbereitet.

 

Pünktlich konnte der Gruß aus der Küche serviert werden. Zu den Süßkartoffelpuffern wurde von Jochen ein Gin Tonic gemischt.

 

Peter bereitete danach die Gazpacho zu und eine ausgelassene Stimmung herrschte am Tisch. Zu den Vorspeisen kredenzte Jochen einen Pinot Grigio aus Venezien.

 

Für die handgemachten Bandnudeln und die Garnelen war Phillip, der Meeresgetier Verächter, federführend. Er machte es gut.

 

Max und Jochen V versuchten dann, dem Lammrücken einen knusprigen Ciabattabrotmantel zu verpassen. Seht selber das Resultat. Die Teller waren allerdings ansprechend garniert.

Der obligatorische Primitivo durfte zum Hauptgang nicht fehlen.

Unser Jungvater Bastian machte sich an die Umsetzung des Rezeptes zum Überraschungs Seeigel. Eine sehr anspruchsvolle Aufgabe! Unter dem überbackenem Eiweissschaum verbarg sich noch eine mit Krokant und zerbröselten Brownies überzogene Eiskugel.

 

Juli 2018

Kochabend 13 07 18

Unser Kochbruder Peter war der Löffelführer dieses Abends. Er stellte sein Menü unter das Motto

" Commissar Dupins Lieblingsgerichte"

Die Romane spielen in der Bretagne und das Restaurant Amiral spielt hier eine Rolle. Die großartige Küche der Bretagne hat nicht nur fischiges zu bieten und so sah das Menü aus:

Windbeutel mit Pate Henaff

Tian aus Blutwurst, Äpfel und Ziegenkäse mit Honigsauce

Garnelen auf Avocado-Mango Salat mit Zwiebelvinaigrette

Kaninchen in Cidre geschmort

Far Breton

Also ging es ans werken. Phillip machte mit den Windbeuteln den Anfang der Speisefolge.

Auch bei der folgenden Vorspeise, Tian, durfte Phillip sich auslassen. Danach konnte er sich zurücklehnen und nur noch genießen.

 

 

Rainer bereitete die Garnelen und die Avocados zu. Daneben gab er Max Hilfestellung bei der Zerlegung der Stallhasen.

 

 

Jochen M und Max waren für die Zubereitung der Hauptspeise zuständig. Die Kaninchenteile mussten angebraten werden und dann durften sie in Cidre weiter köcheln.

 

 

Die Nachspeise wurde von Jochen V zubereitet. Ein bretonischer Kuchen mit Trockenpflaumen. Sehr gut im Geschmack, auch weil Jochen die Kuchenform mit gesalzener Butter eingestrichen hat.

 

 

 

Als Fazit des Abends ist zu sagen, daß auch mit kleinen einfachen Gerichten unsere Geschmacksnerven gereizt wurden.

Termine 2018

19.01.2018  Jahreshauptversammlung

 

23.02.2018 Kochabend Rainer

24.02.2018 Wurstküchenfest
16.03.2018 Kochabend Roland

13.04.2018 Kochabend Alle

05.05.2018 Housekeeping

11.05.2018 Kochabend Jochen V.

23.06.2018 Housekeeping
30.06.2018 Putzen und Paella
13.07.2018 Kochabend Peter

29.07.2018 Musikfest

05.08.2018  Besuch Backfischfest

07.09.2018 Kochabend Jochen M.

05.10.2018 Kochabend  Philipp

19.10.2018 Kochabend Max

16.11.2018 Kochabend Bastian

24.11.2018 Missionsbasar
25.11.2018 Missionsbasar

30.11.2018 Gänseessen mit Damen
14.12.2018  Free Style

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© Rainer Limmer